In welcher Hinsicht wird sich die Mobilität in Eimsbüttel verändern? Ersetzen Fahrräder künftig Autos? Wo setzt der Bezirk stadtplanerische Schwerpunkte? Welche Konzepte haben Autohersteller in der Schublade? Gemeinsam mit Studierenden der Universität Hamburg ist ein Dossier rund um Carsharing, Elektroautos, Lieferroboter und Fahrradwege entstanden.

Viel Verkehr – wenig Platz

Eimsbüttel ist ein dicht besiedelter Stadtteil. Teilweise während der Gründerzeit gewachsen, kann der Bezirk mit dem hohen Verkehrsaufkommen nur schwer mithalten. Auf den engen Straßen ist nicht genügend Platz. Es gibt keine ausreichenden Flächen für beispielsweise Parkplätze oder Fahrradwege. Hinzu kommt die starke Umweltbelastung für die Anwohner.

Lieferdienste testen im Stadtteil Roboter. Carsharing wird als Alternative zum eigenen Auto angeboten und Elektrofahrzeuge tanken schon heute in Eimsbüttel. Der Bezirk baut Fahrradwege aus und der Drahtesel erlebt eine „urbane Renaissance“.

Eimsbütteler Nachrichten und Universität Hamburg

In Zusammenarbeit mit Studierenden im Masterprogramm des Fachgebiets Journalistik und Kommu-nikationswissenschaft, ist im Wintersemester 2016/17 ein multimediales Dossier entstanden, das sich all den Themen der urbanen Mobilität widmet. Ob Experten-Interview oder Straßenumfrage – herausgekommen ist eine bunte Bestandsaufnahme mit dem Blick in die Zukunft von Eimsbüttel.

Crossmediales Storytelling

Neben gewöhnlichen Darstellungsformen wie Text und Video, war im Seminar auch stets Platz für Experimente. Die Studierenden haben mit Hilfe der App audioguideMe ein „Audio-Rennen“ umgesetzt: ein akustisches Rennen zwischen Auto, öffentlichem Nahverkehr und Fahrrad. O-Töne gepaart mit Informationen zur Hamburger Verkehrswegen. Die Zuhörer können das Rennen über eine interaktive Karte nacherleben.

Ein Beitrag von Dennis Imhäuser

Mobilität der Zukunft in Eimsbüttel

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