Dieser Blog soll Euch in erster Linie auf dem Laufenden halten. Wir möchten hier regelmäßig über neue Entwicklungen auf unserer Plattform berichten, spannende Kooperationen vorstellen und Euch herzlich zum konstruktiven Dialog einladen.
Da wir uns momentan noch in einer geschlossenen Beta-Phase befinden und es somit noch wenig ‚Offizielles’ zu verkünden gibt, möchten wir Euch die Wartezeit mit einigen anderen Einblicken so angenehm wie möglich gestalten.
Von Zeit zu Zeit wollen wir diesen Ort deshalb auch dafür nutzen, unsere Gründungsgeschichte ein wenig zu beleuchten. Wir wurden schon oft gefragt, wie wir auf die Idee für eine derartige Plattform gekommen sind. Daher sollten wir vielleicht genau an dieser Stelle beginnen.

Vielen von Euch dürfte die folgende Ausgangslage nur allzu bekannt sein. Während unseres Studiums, es war etwa im Februar 2010, vertrieben wir uns oftmals die Zeit damit, waghalsige Pläne und große Ideen für die Zeit danach zu entwerfen. Egal ob beim Essen in der Mensa oder während der langen, mühsamen Recherchen und Sichtungen von Material für unsere Hausarbeiten. Da wir bereits vor dem Studium einige Jahre bei verschiedenen Unternehmen gearbeitet hatten, wollten wir nach dem Studium eigentlich sofort selber etwas auf die Beine stellen – wir wussten nur noch nicht genau was…

Die Idee für eine Plattform mit ortsbezogenen, akustischen Inhalten war deshalb zunächst auch nur eine von vielen. Eine andere war zum Beispiel eine Art semantische Suchmaschine für Blogs. Die Existenz von Technorati, Twingly oder Icerocket war uns zu dieser Zeit scheinbar ebenso wenig bekannt, wie die Tatsache, dass wir von Programmierung überhaupt keine Ahnung hatten. Eine andere spannende Idee, die ich in ihren Einzelheiten heute jedoch nicht mehr ganz rekonstruieren kann, hätte weniger Vorkenntnisse benötigt, dafür jedoch eine größere Anzahl gut dressierter Delphine vorausgesetzt. Wie gesagt, zu dieser Zeit dachten wir wirklich in alle Richtungen.

Was also zunächst sehr diffus und vage als eine unter Dutzenden, meist nicht ganz ernst gemeinter Ideen, während unseres Studiums entworfen wurde, sollte über einen nicht unbeträchtlichen Zeitraum immer mal wieder unser Interesse wecken. Hier und da stolperten wir über Situationen und mögliche Anwendungsszenarien, die uns buchstäblich aufhorchen ließen. In den folgenden zwei Semestern trugen wir diese Idee also mit uns herum, fanden Lösungen für Probleme, die es nicht gab und erweiterten stetig die Funktionen einer Anwendung, die wir nicht hatten. Diese eine Idee sollte wirklich einen erstaunlichen Überlebenswillen beweisen und vielleicht liegt genau hier der wesentliche Unterschied. Wir beendeten also schnell unser Studium und – rückblickend ist es immer noch etwas merkwürdig – machten uns fortan an die Arbeit.

In den folgenden Monaten sollten wir viele hochinteressante Leute kennenlernen, niederschmetternde Nachrichten erhalten und wagemutige Auslandseinsätze planen. Was all dies wiederum mit 258.000 Euro, MS Paint und einem gezeichneten Pferd zu tun hat, werden wir Euch demnächst mal erzählen.

Meldet Euch nach wie vor sehr gerne, wenn Ihr auch noch Beta-Tester werden möchtet (kontakt@audioguide.me)!

Wir freuen uns auf den Start!

Bis bald und lasst es Euch gut gehen!

Euer audioguideMe Team!

 

Bild-Quellennachweis:
iStockphoto.com / Konstantin Kirillov

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