Liebe Freunde,


bevor wir uns gleich für ein paar Tage Richtung Weihnachten verabschieden, wollten wir uns bei Euch allen bedanken. Die letzten zwölf Monate waren ein wahrhaftiges Abenteuer – abwechselungs- und ereignisreich, wie wir es uns niemals hätten träumen lassen. Mit diesem letzten Blogpost für dieses Jahr wollen wir die Chance nutzen, noch einmal für einen Moment zurückzublicken. Hier also einige Bilder, Tweets, Beiträge und Unsinn aus den vergangenen Monaten.




Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt her, dass eine erste Version unserer App das Licht der Welt erblickte. Dies war damals der Startschuss für unsere geschlossene Testphase. Viele Freunde halfen uns über drei Monate hinweg, ein erstes Feedback zu bekommen, gaben Tipps und schilderten ihre Erfahrungen und Eindrücke.


Resultierend aus den gewonnenen Erkenntnissen war es dann am 13. März 2013 soweit. audioguideMe Vers. 1.0 stand in den Regalen des App Stores, wartete auf erste Interessenten und wir waren wirklich unglaublich neugierig und gespannt, wie es wohl anfangen würde. Einige Tage zuvor hatten wir begonnen, verschiedene Blogs, App-Portale und andere themenverwandte Onlinemedien anzuschreiben. Glücklicherweise zeigten sich einige kleinere und größere Seiten interessiert an unserem Konzept und berichteten freundlicherweise über unseren Start. Die positiven Auswirkungen unserer ersten kleinen Gehversuche in der Öffentlichkeitsarbeit sollten nicht lange auf sich warten lassen und wurden von uns komplett unterschätzt.

Bild App Charts


Bereits am zweiten Tag hielten wir uns konstant in den Top 10 unserer Kategorie! Zum Verständnis der Größenordnung: Das bedeutet irgendwo zwischen Facebook und Twitter und mindestens 10 Plätze vor G+. Fast im Minutentakt registrierten wir Profilanmeldungen, unsere Server glühten und wir saßen euphorisiert, nervös und etwas ratlos vor den sich stündlich aktualisierenden Statistiken. War es das schon? Geht das jetzt einfach so weiter? Ist es am Anfang normalerweise nicht viel, viel schwieriger?


Ja, ist es und wir sollten da selbstverständlich keine Ausnahme sein. Nachdem der erste Schall verhallt und sich der erste Rauch gelegt hatte, traten wir unsere „Rückreise“ in den ruhmreichen Charts des App Stores an und etablierten uns in einem der hinteren Drittel. Zum Verständnis der Größenordnung: Das bedeutet irgendwo zwischen App namens „Schreiben und zu Fuß“ und verschiedenen Anbietern von Fantasy Wallpapers und daher auch mindestens 200 Plätze hinter G+.


Einmal die Höhenluft neben den großen Spielern dieser Branche geschnuppert zu haben war ein beeindruckendes und unglaublich motivierendes Erlebnis. Wir versprechen wiederzukommen!


Über den weiteren Verlauf des Jahres haben wir Euch stets versucht auf dem Laufenden zu halten. Seien es die regelmäßigen Seminare an der Hochschule Fresenius, die uns nach wie vor großen Spaß bereiten, oder all die interessanten Kooperationen, die wir in den vergangenen Monaten von unserem Projekt überzeugen konnten. Wir sind wirklich jedes Mal aufs Neue überrascht und erfreut, mit wie viel Offenheit, Interesse und (ja, man kann es nicht anders sagen) Herzlichkeit man uns und unserer Idee begegnet.


Völlig neue Erfahrungen sollten dann auch im September und Oktober auf uns warten. Als einer von vier Hosts des Hackathons waren wir dieses Jahr Teil des interessanten Scoopcamps in Hamburg. Eine Veranstaltung, die unglaublich inspirierend für uns war und bei der wir viele neue Kontakte knüpfen konnten. Im gut gefüllten Schmidt Theater ließen wir es uns dann auch nicht nehmen, unser kleines aber feines Introduction-Video dem illustren Publikum aus Print- und Onlinejournalismus zu zeigen.


Einen Monat später hatten wir die große Ehre, als eines von fünf ausgewählten Startups auf der höchstexklusiven und international besetzten CONTEC Konferenz in Frankfurt sprechen zu dürfen.

Zum ersten Mal vor ca. 300 internationalen Besuchern das eigene Projekt auf Englisch zu präsentieren ist eine ziemlich interessante Erfahrung. Nach geglückter Präsentation hatten wir die Chance viele Leute kennenzulernen und wertvolles, internationales Feedback zu erhalten – auch wenn wir leider nicht immer alles verstehen konnten ; )

 

 

Wenngleich uns der genaue Inhalt des letzten Tweets bis heute leider verborgen geblieben ist, so stimmt uns die von Google-Translate vorgeschlagene Deutung doch eher optimistisch: „Service seltsame Geschichten Audio-Service führen mich https://www.audioguide.me/ hier von Location-based hat auch eine Menge zu kommen.“

Besonders freuen wir uns auch über die vielen medienpädagogischen Projekte, mit denen wir in diesem Jahr begonnen haben zusammen zu arbeiten – seien es die Stadtteilgeschichten oder z.B. tolle Projekte, wie die Radiofüchse. Ein Bereich, der uns unglaublich viel Freude bereitet und den wir im neuen Jahr gewiss weiter ausbauen werden.

Nach wie vor sind wir natürlich sehr an neuen Ideen und Kooperationen interessiert. Wir freuen uns immer über interessante Möglichkeiten des Austausches und sind für alle Interessierten unter kontakt@audioguide.me erreichbar.

So, nun aber genug des Schwelgens in Erinnerungen. Ein neues, aufregendes Jahr steht vor der Tür. Wir wünschen Euch allen frohe Festtage und einen guten Start in 2014.

Bis bald & auf Wiederhören,

Eure audioguideMe Jungs

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