Mein Blick wird nie wieder derselbe sein. Der Hamburger Hafen hat mich jahrelang mit seiner Atmosphäre, seinen großen und kleinen Schiffen und den tollen Sonnenaufgängen begeistert. Unzählige Male saß ich einfach an der Hafenkante und staunte. Ich Beobachtete die Schlepper, die die großen Schiffe in den Hafen zogen und die kleinen Sportboote, die mich neidisch machten.  Ich bewunderte die Arbeit der Kranführer an den Terminals. Vom Elbstrand hat man da einen guten Blick darauf.  Ich fing an, mir Fragen zu stellen. Wie funktioniert der Hafen? Warum sieht das Schleppen der großen Schiffe so leicht aus? Was sind das eigentlich für Boote, die gerade so aus dem Wasser schauen? Und was muss man im Leben machen, um ein altes Boot fahren zu dürfen?  

Ich habe mich mit Menschen getroffen, die mir genau diese Fragen beantworten konnten.  Menschen, die ihr Leben lang im Hafen arbeiten.  Aber auch Menschen, die jede freie Minute am Hafen verbringen und den Hafen als Heimat bezeichnen. Unterschiedliche Menschen, die dennoch alle eine Meinung teilen: Der Hamburger Hafen ist wunderschön, mit all´ seinen Facetten.

Der Hamburger Hafen öffnet mit seiner Position als drittgrößter Hafen Europas Tore in 170 Länder mit über 900 Häfen. Er zieht jedes Jahr Millionen Besucher an, die sich die verschiedenen Veranstaltungen, wie den Hafengeburtstag, die Cruisedays oder auch das Einlaufen großer Kreuzfahrtschiffe wie die Queen Marry 2 anschauen.

Seemänner, gitarre, Elbsegler, Hafen

Die Reihe „Seemannsgarn“ erweckt wahre Geschichten wieder zum Leben und lässt Platz für neue und zwar an den Orten der Handlung. Hans-Jürgen Mohr spricht über die ganz alten Zeiten im Hafen, als er noch ein junger Kerl war und die Schiffe festmachte. Till F. Braun entführt mich auf eine Zeitreise mit seinem alten Zollschiff „Präsident Schaefer“ und Lars Herforth hat mich einen Tag auf seinem Bunkerschiff TMS4 mitgenommen. Herr Brummermann, stellvertretender Leiter des Oberhafenamtes, erklärt mir, für was das Oberhafenamt zuständig ist und Herr Dr. Thönnessen nimmt sich Zeit für mich, um mir die Geschichte vom Musuemshafen Oevelgönne zu erzählen. Was ich alles erfahren habe und wie sich mein Blick auf den Hafen Stück für Stück verändert hat, könnt ihr euch sowohl anhören, als auch im jeweiligen Artikel nachlesen.