Der Hamburger Hafen ist der größte deutsche Seehafen. Durch Schiffsrouten ist er mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern verbunden. Pro Jahr wird er von rund 10.000 Schiffen angelaufen. Während all diese Schiffe im Hafen liegen, müssen sie betankt, mit Trinkwasser versorgt und anderen nützlichen Dingen ausgestattet werden.

Larsneu

Ich treffe mich mit Lars Herforth. Er ist Kapitän der TMS 4. Ich soll am Altonaer Fischmarkt warten. Da, wo sonst die Fähre ihre Passagiere aufnimmt, steige ich auf sein Bunkerboot. Ich freue mich, dass Lars mich mitnimmt. Wir fahren direkt zum ersten Job. Ein Schiff muss betankt werden. Es ist nasskalt. Es nieselt, der Wind bläst mir um die Ohren. Während der Kollege das Schiff steuert, zeigt mir  Lars wo ich mich überhaupt befinde. Ich bin erstaunt was auf dieses Schiff alles passt. Riesige Kanister haben an- oder unter Deck platz. Ich habe das Gefühl, die TMS 4 schaut gerade so aus dem Wasser.

Was ist ein Bunkerschiff?

Bunkerboote sind Schiffe, die andere Schiffe mit Brennstoff und Schmieröl versorgen. Eine schwimmende Tankstelle bietet viele Vorteile. Nicht nur, dass man für sein Sprit nicht Schlange stehen muss, die Kapitäne können auch andere Bestellungen, wie Trinkwasser, Spülmittel oder Lappen auf die Liste setzen. Also sind Bunkerschiffe quasi der „Lieferando“ für die Schiffe im Hamburger Hafen.

Schon sein Urgroßvater hatte mit Schiffen zu tun und er selbst kennt nichts anderes, als auf dem Wasser zu sein. Lars spricht über das, was er an seinem Job liebt und über die Herausforderungen denen er sich täglich stellen muss. Da es am wichtigsten ist, die Kunden zufrieden zu stellen, scheut er keine Mühen und hat schon einige außergewöhnliche Aufträge ausgeführt, an die er sich gerne erinnert.

 

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